Pfarrjugend St. Martin Zorneding

Sie sind hier: Startseite > Public-Viewing

Public-Viewing

 

Weltmeister-WM 2014

 


EM 2012

Bild Public Viewing

Im Juni drehte sich auch bei uns in der
Pfarrei viel um das Thema Fußball. Das
von der Ministrantenverantwortlichenrunde
und der Gruppenleiterrunde organisierte
Puplic-Viewing zog bei jedem Spiel
viele Menschen im Martinstadl in den
Bann. Es waren wirklich wunderschöne
emotionale Abende, bei denen junge und
jung gebliebene Fans in der Pfarrei mit
dem deutschen Team mitfieberten.

 

 

Das Thema Fußball bildete dann auch den Hintergrund für einen außergewöhnlichen Jugendgottesdienst, den wir am Sonntag, den 17. Juni noch vor dem Spiel Deutschland - Dänemark im Martinstadl feierten.
 

Ist Fußball gleich Religion? Diese
Frage war das Thema des Jugendgottesdienstes.


Am Beginn um 18.00 Uhr stand tatsächlichein Anpfiff. Da hatten sich bereits circa 50 Jugendliche in einem Stuhlkreis eingefunden. Zunächst war der Altar mit Fanartikeln, wie z.B. einem Fußballtrikot und sogar einem Pokal geschmückt und es erklang die Nationalhymne. Was für ein eigenartiger Einstieg in einen Gottesdienst! Nach der Eröffnung durch Pfarrer Zurl und einer Einführung des Vorbereitungsteams wurden dann aber die Fußballartikel durch jene Dinge ersetzt, die üblicherweise einen Altar schmücken und ausmachen, ein weißes Altartuch, Kerzen, ein Kreuz und ein Messbuch.


In einer Powerpoint-Präsentation wurden dann weitere Parallelen und Bezüge zwischen Fußball und Religion angedeutet. Im Anschluss konnten sich dann alle selber mit einbringen. Drei Plakate wurden am Boden auslegt, die mit Stichwörtern über Zusammenhänge von Religion und Fußball versehen waren. Auf diese sollte man per Stift mit den anderen Jugendlichen über die sich ähnelnden Eigenschaften von Religion und Fußball diskutieren.
 

Bild JuGo Public Viewing

Für den Gottesdienst, so hatte das Vorbereitungsteam gebeten, sollte Markus Zurl Lesungstexte aussuchen, die für ihn persönlich sehr wichtig sind. Über diese Texte und das Thema des Gottesdienstes predigte er dann. Man könne zwar Fußball in einigen Sachen gut mit Religion  vergleichen, zum Beispiel im Sinne von  Gemeinschaft, da sie im Sport wie auch in der Kirche eine große Bedeutung hat, jedoch sollte man Religion nicht durch Fußball ersetzen, da Gott für einen immer da sei, auch da, wo der Sport einen vielleicht nicht mehr erreichen könne. In seiner Predigt wurde einem richtig bewusst, dass Gott immer allgegenwärtig ist und mit jedem Einzelnen eine Beziehung eingehen möchte.

 

Bild JuGo Public Viewing

Natürlich gehörten zu diesem JuGo auch moderne Lieder. Sie wurden von einer kleinen unplugged-Band (Franziska Holzmann und Korbinian Wild, Felix Brombacher Gitarre, Anton Zollbrecht Cajon) vorgetragen bzw. begleitet. Insgesamt wurde man in den Gottesdienst sehr gut integriert. So bestand z.B. auch die Einladung, selbst Fürbitten zu formulieren und persönliche Anliegen vor Gott zu tragen.

 
Auch der Teil des Glaubensbekenntnisses, war so gestaltet, dass er zur persönlichen Auseinandersetzung anregte, indem jeder einzelne Jugendliche zunächst auf ein kleines Blatt Papier kurz notieren sollte, was für ihn/ für sie der Glaube bedeutet. Erst dann wurde das Credo gemeinsam gesprochen.
Im Eucharistieteil wurde durch die Verwendung von 3 großen Hostien, die für alle gebrochen wurden und dem gemeinsamen Kommunionempfang im Kreis besonders deutlich, wie wir untereinander und mit Jesus Christus verbunden sind.

 


Dieser Jugendgottesdienst kam bei den Jugendlichen sehr gut an, da er sehr modern und verständlich gestaltet  war und mit dem eigenen Glauben zu tun hatte.


Es wurde einem bewusst, dass Gott weitaus mehr bedeutet, als sich zu freuen, wenn seine Lieblingsmannschaft  gewinnt. Gott ist ein Gegenüber, mit dem man in Beziehung treten kann.


Margarete Heit

Powered by CMSimple_XH | Template: ge-webdesign.de | test (X)html | test css | Login